Das Baugrundstück liegt innerhalb des westlichen Ortsbereiches und wird durch die umgebende Bebauung bestimmt. Dies sind zum einen der bestehende historische Kindergarten mit Erweiterungsbau aus den 1970 Jahren sowie die Grundschule mit Hausmeistergebäude, zum anderen mehrere angrenzende Einfamilienhäuser aus den 1950er Jahren.

 

Für das neu zu errichtende Erweiterungsgebäude war das folgende multifunktionale Raumprogramm zu erfüllen:

 

Gruppenräume für zwei Kindergartengruppen mit einem gemeinsamen Intensivraum

Alternativ hierzu:

Ein Gruppenraum mit Räumen für Kindergartenleitung und Personal

Alternativ hierzu:

Ein Klassenraum für 25-30 Schulkinder und ein Gruppenraum für 10-15 Kindergartenkinder

 

Werk- und Spielzeuglagerbereiche

 

WC- Anlagen mit Duschmöglichkeit für Kinder

 

Außenspielbereich mit Sandplätzen und Spielgeräten

 

Die Architektur für das neue Erweiterungsgebäude wurde neben den Bedingungen der örtlichen Situation weitgehend aus den raumprogrammatischen Vorgaben entwickelt. Durch das mehrfache Weiterbauen am Bestand ist eine interessante Gebäudestruktur mit differenzierten natürlich belichteten Begegnungsräumen entstanden, welche die Gebäudeteile unterschiedlicher Baualtersstufen miteinander verbinden.

 

Das Kindergartengebäude besteht aus einer Holzskellett- Tragkonstruktion aus Leimholzbindern und Rundstützen aus Holz. Den Raumabschluß bilden wärmegedämmte Elemente in Holzrahmen Bauweise.

Die Bekleidungen der Außenfassaden bestehen aus einer horizontalen hinterlüfteten Lärchenholzschalung. Die neue Begegnungshalle ist durch eine Stahl- Glas Konstruktion mit öffenbaren Fensterflügeln überdeckt.

 

Das Farbkonzept wurde neben den natürlichen Materialtönen der verwendeten Holz- und Metallbauteile auf die Grundfarben Rot, Gelb und Blau reduziert. Bei der Auswahl der Baustoffe wurden ökologische Aspekte berücksichtigt.

Bauherr:

Gemeinde Dörzbach an der Jagst

Architekt:

Albrecht Schneiderhan

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